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Jan Kuhlbrodt

1966, Deutschland

Born 1966 in Karl-Marx-Stadt/Chemnitz. He studied political economy in Leipzig, philosophy in Frankfurt am Main and also at the German Literature Institute. Meanwhile he was working as a teacher on a project for juvenile delinquents and as bookseller. He was the editor of EDIT literary magazine. He lives in Leipzig, working as a writer, editor and lecturer.

Memory

Ich gehe an den Rand meiner Kindheit
einen weiteren Weg einzuschlagen
verbieten mir die Ausläufer meiner Vernunft
der Aufprall. Winzig kleine Spione
spritzen davon. Daumenagenten. Sie hocken
an allen Ausgängen mit gezückten Mobiltelefonen
Auch ich bin einer von ihnen
auch ich werde nicht zögern meine Nummer zu wählen. 
die besetzt ist natürlich
denn ich bin nie der Schnellste gewesen.


V SLOVENŠČINI:

Memory

Hodim po robu svojega otroštva
da bi ubral še drugo pot
skrajni robovi mojega razuma
preprečijo udarec. Drobni špijoni
hušknejo proč. Palčni agenti. Tičijo pri vseh
izhodih, s svojimi mobilnimi telefoni v rokah.
Tudi jaz sem eden izmed njih
tudi jaz se ne bom obotavljal natipkati svoje številke.
KI je seveda zasedena
saj nikdar nisem bil posebno hiter.

Prevedel Slavo Šerc.


Das Unwirkliche (für A.  Altmann)

Man geht hindurch, sobald man das Haus verlässt.
Durch ein anderes Land. So viele
Pappelsamen habe ich noch nie
treiben sehen und so koordiniert

die Abstände. Samen verteilen sich
im Raum. Reine Physik.
als wollten sie Gauß ein Stück entgegengehen
und meinem Mathelehrer als er verlegen

zur Seite tritt und den Blick freigibt
auf eine Glocke. Freihand
Zeichnung mit leicht gezackten Rändern
Das müssen sie sich wegdenken! Die Pappelsamen

in diesem Jahr, als wollten sie
noch einmal den vergangenen Winter
vor Augen führen und rühren an
das Geringste. Im Land liegt

die Blüte , als habe der ganze Wald
in Flammen gestanden. Die Autos
in ihren Alkoven bedeckt
von einer gelben Schicht Staub.


V SLOVENŠČINI:

Neresnično
(za A. Altmanna)

Takoj ko zapustiš hišo, se napotiš
skozi drugo deželo. Toliko topolovih
semen še nikdar nisem videl
poganjati in tako koordinirati

razmike. Semena se porazdelijo
v prostoru. Čista fizika.
Kakor da bi se hotela nekoliko približati Gaußu
in svojemu učitelju matematike ko iz zadrege

stopi na stran in sprosti pogled
na zvonec. Risanje s prosto roko
z narahlo nazobčenimi robovi
to si morate odmisliti! Semena topolov

letos, kakor da bi nam
še enkrat hoteli predočiti
zimo in se dotikajo
najmanjšega. V deželi

je cvetenje, kakor da bi bil ves gozd
v plamenih. Avtomobili v svojih
alkovah, pokriti z
rumeno plastjo prahu.

Prevedel Slavo Šerc.


Im Banne des …

Das Sagbare ist Strudel ist Filter
ist Durchlauferhitzer.
ist am Ende

Sagbares eben und uns interessiert
das Filtrat in der Tüte. Millimeterpapier
der Kennung entzogen. Hier
blüht der Staat auch als Keimblatt, der Staat

als Erfindung. Erfüllung. Heil Hegel
der Staat als modulares System
als Selbstmontageset und wie nach ikea
liegen nach jeder Montage im Raum
Schraubenschlüssel herum, Schrauben
die niemand mehr zuordnen kann
und dieses Teil, von dem man nicht weiß
ob das Ganze in sich auch dann noch hält
wenn es fehlt.
liegt ungenutzt in seiner Verpackung.

Und das genau das unterscheidet
den Staat von organischen Formen.
Bäumen Blättern Biberbautern
Insektenhaufen  Individuen die emsig
die Eier fortschaffen von denen sie nicht wissen
 ob sie befruchtet sind und nicht
einmal was einst ihnen entsteigt

weil sie nichts wissen nur emsig die Eier
fortschaffen in einen Bau der dem Betrachter
sicher erscheint. Nicht den Ameisen Bienen
anderen staatenbildenden Tieren (preußisches Wort)
weil ihnen überhaupt nichts erscheint

weil alles schon da ist. Und sie werden (Nacktmulle auch)
sich nicht wundern. Und das genau
unterscheidet den Staat von Kleidung, von Schuhen,
ja selbst von einer flüchtig gezimmerten Lade.

Dieses Überschüssige Teil macht den Staat
zum Massenprodukt, zum Naturimitat wie
Pressspanplatte. Wie Analogkäse. Nullwachstum
Der Staat. Der Staat. Der Staat.

Salat für Millionen.


V SLOVENŠČINI:

Pod vtisom ...

To, kar je mogoče povedati, je vrtinec je filter
je pretočni grelnik.
je na koncu

tega, kar je mogoče povedati in nas zanima
filtrat v vrečki. Milimetrskemu papirju je
odvzeta karakteristika. Tukaj cveti
država tudi kot listni kalček, država

    kot iznajdba. Izpolnitev. Heil Hegel
    država kot modularni sistem
    kot samomontažni set in kot pri ikei
    ležijo po številnih montažah v prostoru
    naokrog vijačni ključi, vijaki,
    ki jih nihče več ne more določiti
    in tisti del, za katerega nihče ne ve
    ali celota v sebi drži še tudi tedaj
    ko pade.
    leži neuporabljena v svojem zavoju.

In ravno to razlikuje
državo od organskih oblik.
drevesa listi bobrovo prebivališče
kupi insektov, posamezniki, ki marljivo
odstranijo jajca, za katera ne vedo,
ali so oplojena ali ne in
niti tega ne, kaj se bo nekoč izleglo iz njih

ker nevedoč le marljivo odstranjujejo jajca
v zgradbo, ki se opazovalcu zdi
zanesljiva. Ne mravljam čebele
drugim državotvornim živalim (pruska beseda)
ker se jim sploh nič ne prikazuje

Saj je vse že tukaj. In ne bodo se (tudi gole gaze ne)
čudili. In ravno to razlikuje državo od oblek, čevljev,
celo od površno scimpranega predala.

Ta odvečni del dela iz države
masovni produkt, naravni imitat kot
stiskalno ploščo. Kot analogni sir. Nična rast
Država. Država. Država.

Solata za milijone.

Prevedel Slavo Šerc.


Heiligendamm
 
Aufmärsche in teuren Kostümen
Kapuzenjacken Sitzblockaden Spaziergänge
an provisorischen Zäunen. Schlauchboote. Rückkehr
der Revolution aus dem Wochenbett. Und wenn
ihnen daran gelegen ist, begleiten sie ihren Sohn
ein Stück auf dem Weg in die Normalität.

Das haben wir uns nicht leisten können  allein
die Anfahrt wäre zu teuer gewesen
geschweige denn die Uniformen in heiligem Schwarz
Baumwolle aus biologischem Landbau

Und die immer gleiche Reaktion der
immer gleichen Polizei. Das Heer besorgter Eltern
wartet stumm. Auch das auch das geht rum.
wie eine Fahrt mit der Schmalspurbahn Molli


V SLOVENŠČINI:

Heiligendamm

Defileji v dragih kostumih
jopice s kapuco protestne blokade s sedenjem sprehodi
ob provizoričnih ograjah. Gumijasti čolni. Povratek
revolucije iz poporodne dobe. In če jim gre
za to, pospremijo svojega sina
delček na poti v normalnost.

Tega si ne bi mogli privoščiti
prihod bi bil predrag
kaj šele uniforme v sveti črnini
bombaž iz biološkega nasada

In vedno iste reakcije ene
in iste policije. Vojska zaskrbljenih staršev
čaka nemo. Tudi to tudi to se razširja.
kakor vožnja z ozkotirno železnico Molli.

Prevedel Slavo Šerc.


Das ist die Strecke

Eine einsame Eskorte hockt in den Gräsern am Bahndamm
ein Trupp Fotografen, als erwarte er ein seltenes Tier
einen seltenen Staatsgast, eine Vorhut auch, aber nicht
einen pfeifenden Zug mit schnaubender Dampflokomotive.
 
Es sind Schriftsteller im Trupp mit einer PASSION
für den Modellbau, die zwanziger Jahre, mein Sohn
die Nickerbocker, das Leinenhemd, die randlose Brille
aber die Kamera: halbautomatisch oder halb digital (in jedem Fall halb)

und wir, Zahlen und Menschenmaterial auf dem Weg
durch die Büsche streifen Streifen Verbandsstoff 
wechselwarmes Getier, schon als Kinder hier oben
in Kühlungsborn: Besuch eines Vaters der sein Asthma kuriert.

Dann G8 in lockerem Sand

Ein paar Kilometer hinter dem Horizont
die Schiffe scheinen sich kaum zu bewegen
zwei Lager befreundeter Schulen aber
kein Sex in Ostdeutschen Zelten.

Wenn hier ein Kriegsschiff abgeschossen wird
gerät es zum eigenen Denkmal, als würde
eine Vogelscheuche bis zu den Knien
im brackigen Brackwasser stehen

hilflos fuchteln wie Windmühlen gegen unsichtbare
Gegner, die doch nicht anreiten, sondern schießen
und die Esel ihrer Diener sind Flieger. Gestänge
verweht. Leichtmetall und mit ihm vergeht die Lust

auf Veränderung. Vorahnung steht hier im Raum
der ausnahmslos offen. Kadaver getroffen, Senhor.
Die früh torpedierten Schiffe. Allesamt Zaungäste.
Am FKK beim Volleyball vibrierende Brüste.

Parabelende. Offen nach England. Die Schmauchspur
Der Kondensstreifen. Späte Signale. Zerstörung versagt.
Die findet jetzt im heißeren statt. Krieg unter Palmen.
Sieg. Soldaten im Sand eingegraben Soldaten rauchend
lächelnd die Sandburg beschützend. Und Großmutter
erzählt von schmucker SS bei der Überfahrt ins KDF-Heim.

Hätte Hitler, wenn sie getroffen hätten, den Krieg
Der Vater hebt den Eimer an dessen Grund
sich ein sterbender Fisch bewegt und sagt:

Das ist kein schweres Wasser und wenn
wäre das ein Holzweg und brächte uns dem Sieg
keinen Schritt näher. Es lebe Heisenberg. Doch das
war ein anderer
Krieg. Nicht meiner. Wenn es auch
der gleiche Strand ist. Noch immer.

Wenn ich die Wahl hätte, würde ich mich
von deutschen Emigranten adoptieren lassen.
Doch diese Wahl habe ich nicht, also
im Zeltlager Treueschwüre. Ein Kurbad mit
Wellenbad, Ostseebad mit echter Kulisse.
Küsse im Strandkorb, Bisse von Mücken.
Hornissen. (Drei Stück, du bist tot
Sagt der Herbergsvater, und der muss es ja wissen.)

Hier trifft sich die Welt mit dem Kaiser, dem Führer, dem Kanzler
Der Kanzlerin! Der Strandkorb in dem die Staatschefs saßen sei später
bei eBay versteigert. Und meiner ist wohl auch nicht mehr da.

Die Jungen aber ungeküsst. Ein wenig verwandelt
Die Reste der Nächte in einsamen Zelten
Und später am Strand wie Sprühsahne, nein
ein wenig wie Gischt. Und in Grenzen befriedigt
Schlafen sie ein.

Aber wir. In den Strand einen Zoo
In den feuchten Sand modelliert Krokodile
Schildkröten Schlangen und andre Reptilien
Verloren getrocknet oder vom Seewasser eliminiert.


V SLOVENŠČINI:

To je pot

Osamljena eskorta čepi v travi na železniškem nasipu
skupina fotografov, kakor da pričakuje redko žival
redkega državnega gosta, tudi prednjo stražo, vendar ne
piskajoč vlak s sopihajočo lokomotivo.

Pisatelji so v skupini, strastni ljubitelji
miniaturnih železnic, dvajseta leta, moj sin
skupina Nickerbocker, lanena srajca, očala brez okvirja
vendar kamera: polavtomatska ali poldigitalna (v vsakem primeru pol)
in mi, številke in ljudski material na poti
skozi goščavo sledimo sledem prevezna snov
hladnokrvne živalce, že kot otrok tu zgoraj
v hladnem izviru: obisk očeta, ki se zdravi za astmo.

        Potem G 8 v razrahljanem pesku

Nekaj kilometrov za obzorjem
zdi se, da se ladje komajda premikajo
dva tabora partnerskih šol vendar
nobenega seksa v vzhodnonemških šotorih.

Če bodo tukaj razstrelili ladjo
bo postala lasten spomenik, kakor da bi
ptičje strašilo do kolen
tičalo v somorni somornici

nebogljeno kriliti kot mlini na veter proti nevidnim sovražnikom,
ki vendarle ne prijahajo, temveč streljajo
in osli njihovih služabnikov so letalci. Ogrodje, razpihni se.
lahka kovina in z njo se razpihne veselje

do sprememb. Slutnja je tu v prostoru
brez izjeme odprtih. Truplo zadeto, senhor.
Zgodaj torpedirane ladje. Vsenaokrog nevabljeni opazovalci.
Na FKK pri odbojki vibrirajoče prsi.

Konec parabole. Odprto v Anglijo. Sled gostega dima
Kondenzirane pege. Pozni signali. Uničenje odpove.
Zdaj se dogaja v bolj vročem. Vojna pod palmami.
Zmaga. Vojaki, pokopani v pesku, vojaki kadeč
smejoč se, varujoč peščeni grad. In stara mati
pripoveduje o ličnih esesovcih pri vožni v dom KDF.

Ali bi Hitler, če bi zadeli, vojno dobil
Oče dvigne vedro, na dnu katerega
se premika umirajoča riba in pravi:

To ni nobena težka voda in če
bi bilo tako, potem bi bilo to napačna pot in zmage
nam ne bi približal niti za korak. Naj živi Heisenberg. Vendar je
to bila drugačna
vojna. Ne moja. Čeprav je
ista obala. Še vedno.

Če bi imel izbiro, bi pustil,
da me adoptirajo nemški emigranti.
Vendar te izbire nimam, torej
v taboru zapriseganje zvestobe. Zdravilišče
z bazenom z umetnimi valovi, kopališče Vzhodnega morja
S pravo kuliso.
Poljubi v zavetrni košari, piki komarjev.
Sršeni (Trije komadi in si mrtev
Pravi vodja tabora, in on to vendarle mora vedeti.)

Tu se srečuje svet s cesarjem, vodjo, kanclerjem
Kanclerko! Zavetrni koš, v katerem so sedeli državniki
so pozneje prodali na dražbi pri Ebayu. In tudi mojega verjetno ni več tukaj.

Mladi vendarle nepoljubljeni. Nekoliko spremenjeni
Ostanki noči v osamljenih šotorih
In pozneje na plaži kot smetana,
nekoliko kot pena. In v mejah zadoščeni
Zaspijo.

Ampak mi. Na plaži ZOO
V mokrem pesku modelirani krokodili
Želve, kače in drugi plazilci
Izgubljeno posušeni ali z morsko vodo odplaknjeni.

Prevedel Slavo Šerc.


Auch Hitler mochte die Winterreise

Die Adler lassen sich fallen als wüssten sie
über die Gesetze der Thermik Bescheid.
Das verblüfft mich und dass mir Erkenntnis
der Natur durch ein Symbol kommt.
Ich habe beim ersten Adler, den ich sah
sofort erkannt, dass es ein Adler war
und nichts anderes, Mann.

Die Nazis, denk ich beim Betrachten des Greifs
traten als Naturalisten ins Feld. Und wie
nah mir doch Art Deco ist, verdammt.
Nie wieder werde ich über Benn lachen!
Ich lese ihn unter Zwang, aber das nur am Rande.

In den Greifern des Adlers fehlt der
Hakenkreuzring. Sonst ist alles identisch.
Der schlanke Adler des deutschen Faschismus
wird heut durch den fetten der Demokratie
im Reichstag über dem Plenum ersetzt.

Wer braucht und wozu noch ein Wappentier?
Hat sich das Bild dieses Tiers
vor meine Erleuchtung geschoben?
Wäre mir sonst bei dem Anblick das Wort
Adler nur so aus dem Mund gefallen
als hätt ich es vorher noch niemals gehört?

König der Lüfte, einfach zitierend
Verse. Staunend erblassend. Rasch
rasend vor Ehrfurcht, als läse ich eben
zum ersten Mal einen Hölderlinvers.

Versagt uns angesichts dieses Bildes Vernunft?
Oder geht sie im Anblick des Tieres verloren?
Sind uns die Kategorien vernebelt?
Was darf ich hoffen. Romantik? Was soll ich tun?

Das ist es ja, was mich schmerzt. Da sitz ich
beunruhigt und fahrig. Verdammt ich gebe es zu
und verzeiht mir Freunde diesen Gedanken
dass der Naziadler fernab jeder Ideologie
mir besser gefiele, als jenes fette Skelett
auf der Fahne der Demokratie.

Bundesadler. Adler des Bundes. Förderalismusgreif
Jetzt ist es raus und ich komm mir nicht schlecht vor
aber irgendwie komisch, als hätte ich etwas gegessen
dessen Verfallsdatum vorgestern anstand. Leicht schlecht schon
aber nicht so dass es mir wirklich Probleme bereitet
keine Schmerzen kein Durchfall und ich werde nicht brechen.

 

was heute die Jungen

Und was verbindest du mit dem Polytechnikum
 
und Ex Archia das Treffen der Anarchisten einen Steinwurf weit von der Polizei
übersetzen sie ein Kapitel von Marx ins Deutsche zurück. Kapital
heißt heute Kampf um Band Vier und Verständnis vor allem fürs Virtuelle.

Umschlagprozesse. Transformationen

Verwandlung von Sklaven in Sklaven Verwandlung von Macht in Struktur dann Meinung in  Wissen und Wissen in Klang und Gebärde. Und aus der Sprache erwächst Sprache
die sich nicht widerspricht und nicht zustimmt, die neben sich herläuft und in der  Unendlichkeit endlich auf sich selbst trifft. Verwandlung von Sklaven in …

Die Mittel der Abteilung eins. Produktion

Von Produktionsmitteln wachsen in höherem Maße als der Konsum. Das liegt doch wohl
auf der Hand und daran kann auch das Primat der Politik nichts ändern, Genosse. Ich kenn
doch meine Pappenheimer: Schuschka ist ein Hund und Iwan ein Mensch. Das mir das
klar ist. (nach Lenin, versteht sich)  Treffen wir uns gegen vier an der Ecke
ums verrecken sei pünktlich, denn diesen Marsch sieht man erst zwölf Stunden später  wieder. Wir wollen doch wissen warum wir hier sitzen. Denn jenseits der Berge wachsen  Maschinen und hier wachsen Bohnen und wenn wir ganz leise sind, hasta la vista: wachsen  auch wir.

ist der Gedanke nun schlechthin nur Mittel

 der Reproduktion und kommt das Gedicht nicht auch ohne Papier aus, ohne Sherpa, der  womöglich einer ganz anderen Religion unterliegt. Oder anhängt. Keiner am Ende
 sich biegt, als sei dieser Hauch einsam und nur Luft die einer aushaucht. Als hätten dieses  Papier und sein Gedicht miteinander nicht das Geringste zu tun.

Literary association IA

The 9th Golden Boat Poetry Translation Workshop 2011

The 9th Golden Boat International Translation Workshop 2011

IN MEDIA:

Primorske novice, 4. 9. 2011

Radio Slovenija, Program ARS, Kulturna panorama, 3. 9. 2011

This year's traditional 9th Golden Boat International Poetry Translation Workshop 2011 will be held from 28th August to 4th September in Škocjan in the Karst in Slovenia. This year's guests come from eight countries: Pamela Uschuk and William Root from USA, Martina Hefter and Jan Kuhlbrodt from Germany, Jonáš Hájek and Jana Šnytová from Czech Republic, Esa Hirvonen from Finland, Dražen Katunarić from Croatia, Amir Talić from Bosnia and Herzegovina, Isabella Panfido from Italy, Catherine MacCarthy from Ireland, Alja Adam, Tatjana T. Jamnik, Marjan Strojan, Špela Sevšek Šramel, Slavo Šerc from Slovenia. The workshop will be led by Iztok Osojnik. As every year, the workshop is dedicated to nurturing live contacts in the West European, Central European and Slavic triangle, linking towns and major European literatures of the east and the west, co-organizing festivals, symposia, meetings and workshops, the international recognition of Škocjan as a modern literary hub and the encouragement and dissemination of original poetry and translations in Slovenia and abroad. The successful promotion of Slovenian poet Srečko Kosovel in the UK and the USA will soon be followed by a new monograph on Kosovel in Polish and the international publication of a new wave of Slovenian classics (Cankar, Strniša, Detela). The Golden Boat participants will present their work on two free, public readings: 1st September at 8 p.m. in Škocjan in the Karst and 2nd September at 7.30 p.m. at the Trubar House of Literature in Ljubljana. For more information see www.ia-zlaticoln.org.

The Golden Boat Workshop is organized by the Literary Association of IA in collaboration with Cultural-Artistic Association of Polica Dubova, Tourist Association Škocjan, Cultural Association Vilenica, magazine Monitor ZSA, KUD France Preseren, Regional Community Alps-Adriatic and journals / publishing houses Apokalipsa and Poetikon.
The workshop is supported by Slovenian Book Agency, Krka, d. d., Škocjan Caves Park, publisher Pighog Press (England), FILI (Finland), Inn at Vncku, Cuisle Limerick  Festival (Ireland), SKD Sežana, Trubar House of Literature, Okarina, d. o. o., Association Triglav-Rysy (Poland).

PROGRAM
Sunday, 28th August - arrivals
19:00 – Welcome dinner

Monday, 29th August
9:30 – Working session
13:00 – Lunch
19:00 – Dinner

Tuesday, 30th August
9:30 – Working session
13:00 – Lunch
14:30 – Excursion (Škocjan caves)
19:00 – Dinner

Wednesday, 31st  August
9:30 – Working session
13:00 – Lunch
15:00 – Walking excursion
19:00 – Dinner

Thursday, 1st September
9:30 – Working session
13:00 – Lunch
18:30 – Dinner
20:00 – The Golden Boat reading Škocjan

Friday, 2nd September
9:30 – Working session
12:30 – Lunch
14:00 – Departure for Ljubljana
19:30 – The Golden Boat Reading at the
 Trubarjeva hiša literature (Trubar’s House of Literature) in Ljubljana

Saturday, 3rd September
9:30 – Session on translating poetry
13:00 – Lunch
15:00 – Excursion to Tomaj
20:00 – Farewell Dinner

Sunday, 4th September
Departure after breakfast

Zlati Čoln 2010